Online-Portale: Hoher Flirtfaktor für Singles

In Deutschland gibt es Millionen Menschen, die ohne Partner leben, dieses aber nicht möchten und sich nach Zweisamkeit und Zuneigung sehnen. Doch der Traummann oder die Traumfrau sind in der heutigen Zeit gar nicht mehr so leicht zu finden. So genannte Single-Portale sollen den Suchenden auf die Sprünge helfen und sie unterstützen. Laut Nielsen Research haben alleine im Januar 7,5 Millionen Internetnutzer die Seiten der Online-Agenturen besucht. Doch wo genau sind da die Flirtchancen am größten?

Bevor man im Internet auf einer Single-Börse auf die Partnersuche gehen kann, muss zuerst eine Registrierung per E-Mail-Adresse erfolgen. Danach kann dann ein User-Profil erstellt werden, indem Angaben über die eigene Person und die Hobbys gemacht und zusätzlich ein Foto hochgeladen werden kann. Es gibt verschiedene Arten von Single-Portalen. So gibt es beispielsweise eDarling oder ElitePartner, welches so genannte Vermittlungsportale sind und zum anderen gibt es die Flirt-Portale wie zum Beispiel iLove oder Dating Portal. Bei ersteren bekommt der Nutzer außer Kontaktanfragen von anderen Usern auch Partnervorschläge vom Betreiber. Bei den zweitgenannten Portalen muss der Nutzer selber nach Mitgliedern suchen. Allerdings gibt es auch Plattformen, wie zum Beispiel neu.de oder Friendscout24 die beide Möglichkeiten bieten.

Leider ist das Flirten auf allen Portalen nur eingeschränkt kostenlos möglich. In der Regel ist die Basismitgliedschaft kostenfrei, aber sobald der Nutzer mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten möchte, wird von Seiten des Betreibers Geld verlangt. Dies schlägt dann mit nicht unerheblichen Kosten zu Buche. So verlangen Be2 und Parship 59,90 Euro pro Monat bei einer Mindestlaufzeit von drei Monaten. Im Vergleich dazu: Friendscout24 verlangt von seinen Mitgliedern 39,90 Euro monatlich.

Wer sich auf einer solchen Seite anmeldet, der sollte sehr vorsichtig mit seinen persönlichen Daten umgehen und niemals den Familiennamen oder gar die Adresse angeben. Bei einem Test von COMPUTERBILD kam heraus, dass es manche Betreibe mit dem Datenschutz nicht so ernst nehmen. Bei neu.de und Dating Cafe ließen sich die Daten ganz einfach mit einer Gratis-Software ausspionieren. Die anderen Anbieter sorgen dafür, dass die Daten unverschlüsselt ins Internet gesendet werden. Die Mitglieder von neu.de müssen sogar einer pauschalen Weitergabe ihrer Daten zustimmen. Diese könnten dann beispielsweise an Werbepartner geschickt werden.

Wer allerdings vorsichtig ist und darauf achtet, dass er nicht zu viele Daten von sich auf den Portalen preis gibt, der kann durchaus seinen Traumpartner im Internet auf einer Single-Börse finden.

Der Beitrag wurde am Freitag, den 26. März 2010 um 13:24 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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